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Silikonfugen im Fliesengewerbe

Der Fachverband Deutsches Fliesengewerbe hat in seinem Handbuch das IVD-Merkblatt Nr. 3 integriert (Konstruktive Ausführung und Abdichtung von Fugen in Sanitär-/Feuchträumen). Als mögliche Formen sind darin Rechtecks- und Dreiecksfugen beschrieben, die frühere Hohlkehlfuge nicht.

Alle mir bekannten Silikon-Abziehwerkzeuge formen 45° Dreiecksfugen, also ein gleichschenkliges Dreieck. Das wiederum bedeutet: Eine Seite hat eine größere Haftfläche.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Problem: Viele Silikonfugen werden zu schmal ausgeführt..

..denn eigentlich müssten sie min. 6mm Haftfläche je Flanke haben. Bei einem Fugenspalt von (min.) 5mm ergibt das eine fast 16mm breite sichtbare Fläche:

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Merkblatt  ist folgender Text enthalten: „Dichtstofffugen sollen sich unauffällig dem Gesamtbild anpassen. Deshalb werden sie häufig nicht so breit ausgeführt, wie es erforderlich wäre, um Bauteilbewegungen elastisch aufzunehmen.“

Tatsächlich werden Silikonfugen oft zu schmal ausgeführt, weil so große Dichtstofffugen vom Kunden nicht gewünscht werden.

Die Lösung: Optimierte Fugenform

 

 

 

 

 

 

 

Dehnfugensanierung:  Eine 45° Silikonfuge ergibt bei einem Fugenspalt wie auf dem Bild unten (10mm): 10mm + 6mm(Mindesthaftfläche) lt.Pytagoras: 16mm² + 16mm² = 512 daraus die Wurzel = 22,62mm sichtbare Silikonfuge.

Dagegen Variofug: Eine Seite 16mm die andere Seite 6mm, 16mm²+ 6mm² = 292 daraus die Wurzel ergibt: 17,09mm

Unterschied   45° Fuge  zu  Variofug  = 22,62  zu  17,09 mm sichtbare Fugenbreite. Wie schon im Bild „Vergleich“ oben, ist die sichtbare Fugenbreite 5mm geringer, das Dreieck hat hier statt 45°nur 28,6° Grad.

 

 

 

 

 

 

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